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45 - Günther Schulz - Wie der Heilige Geist in uns wirken will
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Aufzeichnung vom 01.11.2026
Günther Schulz - Wie der Heilige Geist in uns wirken will
Der Heilige Geist wohnt in jedem Menschen, der zu Jesus Christus gehört, und möchte dessen Alltag prägen. Ausgehend von Epheser 4 zeigt Günther Schulz, wie Bitterkeit, Zorn und verletzende Worte sein Wirken betrüben. Drei Schritte stehen im Mittelpunkt: Groll durch Vergebung loslassen, Zorn und Geschrei zügeln sowie schädliches Reden vermeiden. Das Bild einer empfindsamen Taube veranschaulicht die Einladung, den eigenen Lebensstil an Gottes Willen auszurichten. Freundlichkeit, Barmherzigkeit und ehrliche Gespräche stärken das Zusammenleben in Familie und Gemeinde. Geistliche Reife zeigt sich darin, Fehler einzugestehen und immer schneller zur Vergebung bereit zu sein.
Bibelstellen zur Predigt
| Bibelstelle | Bezug in der Predigt |
|---|---|
| Epheser 4, 29 - 32 | Haupttext: Aufbauend reden und den Heiligen Geist nicht betrüben. Bitterkeit, Grimm, Zorn, Geschrei, Lästerung und Bosheit sollen Freundlichkeit, Barmherzigkeit und Vergebung weichen. |
| Epheser 4, 26 - 27 | Zorn soll nicht zur Sünde führen oder über den Tag hinaus festgehalten werden. Konflikte sollen zeitnah geklärt werden. |
| 1. Mose 8, 6 - 12 | Noah sendet Raben und Taube aus. Das zurückgebrachte Ölblatt zeigt neues Leben an. Die Predigt deutet Taube und Öl als geistliche Bilder. |
| 2. Mose 29, 7; 2. Mose 30, 30 |
Sinngemäße Bezüge: Die Salbung der Priester veranschaulicht Gottes Berufung und Ausrüstung. |
| 1. Samuel 16, 13 | Sinngemäßer Bezug: David wird gesalbt; der Geist des Herrn kommt über ihn. |
| Matthäus 3, 16 - 17; Johannes 1, 32 - 33 |
Bei Jesu Taufe kommt der Geist wie eine Taube auf ihn und bleibt auf ihm. |
| Jakobus 5, 14 - 16 | Kranke dürfen die Ältesten zum Gebet und zur Salbung mit Öl rufen. |
| Johannes 17, 4 | Jesus verherrlicht den Vater und vollendet das ihm übertragene Werk. |
| Matthäus 4, 1 - 11; Lukas 4, 1 - 13 |
Jesus erlebt Versuchung und widersteht dem Feind mit Gottes Wort. |
| 5. Mose 8, 3; 5. Mose 6, 16; 5. Mose 6, 13 |
Jesu Antworten bei der Versuchung: vom Wort Gottes leben, Gott nicht versuchen und allein ihm dienen. |
| Matthäus 16, 21 - 23 | Petrus widerspricht Jesu angekündigtem Leiden. Jesus weist sein menschliches Denken zurück. |
| Epheser 1, 13 - 14 | Glaubende sind mit dem Heiligen Geist versiegelt. Er bezeugt ihre Zugehörigkeit zu Gott und die kommende Erlösung. |
| Hesekiel 36, 26 - 27 | Gott verheißt ein neues Herz und einen neuen Geist. |
| Johannes 3, 5 - 8 | Sinngemäßer Bezug: Die Wiedergeburt geschieht durch den Geist. |
| 1. Korinther 3, 16; 1. Korinther 6, 19 |
Sinngemäße Bezüge: Glaubende sind Gottes Tempel; der Heilige Geist wohnt in ihnen. |
| Johannes 14, 16 - 17; Johannes 14, 26 |
Jesus verheißt den Geist als bleibenden Beistand, der lehrt und an seine Worte erinnert. |
| Römer 8, 9; Römer 8, 14 |
Wer Christi Geist nicht hat, gehört nicht zu ihm. Gottes Kinder lassen sich von seinem Geist führen. |
| Apostelgeschichte 15, 36 - 41 | Paulus und Barnabas geraten wegen Johannes Markus heftig aneinander und trennen sich. |
| Apostelgeschichte 16, 6 - 10 | Der Geist verhindert bestimmte Reisewege; anschließend erhält Paulus den Ruf nach Mazedonien. Einen Zusammenhang mit dem vorherigen Streit nennt der Prediger ausdrücklich als Vermutung. |
| Apostelgeschichte 16, 14 - 15 | Gott öffnet Lydia das Herz für das Evangelium. Ihre Bekehrung steht für den Aufbruch der Mission in Europa. |
Die Übersicht enthält ausdrücklich genannte Bibelstellen sowie erkennbare Zitate und sinngemäße Bezüge. Sinngemäße Versbereiche wurden inhaltlich zugeordnet.
Zum Taubenbild: Der Prediger betont, dass der Heilige Geist die Glaubenden nicht verlässt. Das „Wegfliegen“ veranschaulicht die beeinträchtigte Gemeinschaft und fehlende Offenheit für seine Führung.